Wir klären auf: Wichtige Fakten zu Blei-Säure-Batterien

Wir klären auf: Wichtige Fakten zu Blei-Säure-Batterien

Gerade in Autobatterien wird eine nicht unerhebliche Menge an Batteriesäure benötigt, die für die Funktion einer Blei-Säure Batterie, auch bekannt unter Nassbatterie, unerlässlich ist. Erfahren Sie hier mehr.
Was macht eine Bordnetzbatterie im E-Auto? Du liest Wir klären auf: Wichtige Fakten zu Blei-Säure-Batterien 3 Minuten Weiter Die Blei-Säure-Batterie in Elektroautos

Blei-Säure Batterien - eine bewährte Technologie

Im Zusammenhang mit Autobatterien verbirgt sich eine mit 30-38 prozentige Schwefelsäure, welche der Batterie als Elektrolyt dient. Die Schwefelsäure innerhalb der Batterie reagiert mit Wasser und Laugen. Durch diese Reaktion ist das Starten eines Fahrzeuges bzw. eines Motors überhaupt erst möglich.


Blei-Säure Batterien, auch Bleiakkumulatoren genannt, können für kurze Zeit eine hohe Stromstärke abgeben und bieten somit eine hohe Leistungsdichte. Für Fahrzeug- und Starterbatterien ist diese Eigenschaft also zwingend notwendig. Die Blei-Säure Batterie ist ein beliebter, kostengünstiger und robuster Batterietyp mit geringen Wartungskosten. Ein weiterer Vorteil ist die einfache Wiederverwertbarkeit: Blei-Säure Batterien gehören zu den am häufigsten recycelten Produkten weltweit.


Der Einsatz von Nassbatterien

Die Technologie der Blei-Säure Batterie wird häufig als SLI bezeichnet. Diese Bezeichnung führt auf die Hauptaufgabe der Batterie zurück: Starting, Lighting, Ignition - also Starten, Licht, Zündung. Denn die Nassbatterien eignen sich hervorragend für Fahrzeuge ohne Start-Stop Technologie oder einer moderaten Anzahl von elektrischen Verbrauchern.


  • Starten (Starting): Hohe Startstromstärke für den Motoranlauf
  • Licht (Lighting): Stromversorgung für Beleuchtung und Bordnetz
  • Zündung (Ignition): Spannungsversorgung für das Zündsystem

Typische Einsatzbereiche sind klassische Pkw, Nutzfahrzeuge, Motorräder und landwirtschaftliche Maschinen. Überall dort, wo keine erhöhten Anforderungen an Zyklenfestigkeit oder Tiefentladungsschutz bestehen, ist die Nassbatterie eine zuverlässige und wirtschaftliche Wahl. Die Blei-Säure Batterie ist eine bewährte, kostengünstige und zuverlässige Lösung für klassische Fahrzeuge ohne Start-Stop System. Wer ein modernes Fahrzeug mit hohem Strombedarf oder Start-Stop Automatik fährt, sollte hingegen zu einer AGM-Batterie greifen. Sind Sie unsicher, welcher Batterietyp zu Ihrem Fahrzeug passt? Unsere Batterieexperten helfen Ihnen gerne weiter.


Unterschiede zur AGM Technologie

In der Blei-Säure Batterie ist der Elektrolyt frei schwimmend. Bei AGM Starterbatterien hingegen befindet er sich in einem speziellen Glasmatten Separator. Nassbatterien eignen sich für Fahrzeuge ohne Start-Stop Funktion und Fahrzeuge in denen weniger elektrische Verbraucher verbaut sind. AGM-Batterien hingegen sind speziell für Fahrzeuge mit hohem Energiebedarf, Rekuperation oder Start-Stop Automatik entwickelt worden und bieten eine deutlich höhere Zyklenfestigkeit.


Merkmal Blei-Säure (Nassbatterie) AGM-Batterie
Elektrolyt Frei schwimmend In Glasmatten gebunden
Start-Stop geeignet Nein Ja
Wartung Gelegentlich prüfen Wartungsfrei
Preis Günstiger Höher

Fazit: Blei-Säure Batterie – die richtige Wahl?

Die Blei-Säure Batterie ist eine bewährte, kostengünstige und zuverlässige Lösung für klassische Fahrzeuge ohne Start-Stop System. Wer ein modernes Fahrzeug mit hohem Strombedarf oder Start-Stop Automatik fährt, sollte hingegen zu einer AGM-Batterie greifen. Sind Sie unsicher, welcher Batterietyp zu Ihrem Fahrzeug passt? Unsere Batterieexperten helfen Ihnen gerne weiter.

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